ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Dennis Westermann, Alexanderstraße 170, 26121 Oldenburg (nachfolgend "Auftragnehmer") und Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber" oder "Kunde") über folgende Leistungen:
- Audioproduktion (Podcast-Produktion, Musikproduktion, Voice-Over, Mix & Mastering)
- Videoproduktion (Imagefilme, Recruiting-Videos, Event-Dokumentation, Social Media Content)
- KI-Consulting (Workshops, Trainings, Beratung, Bedarfsanalyse)
- Terminbuchung (Sparring-Calls via Cal.com)
- Kostenlose KI-Tools (JavaBot-Chatbot, Prompt Optimizer)
(2) Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher (B2C) als auch für Unternehmer (B2B). Besondere Regelungen für Verbraucher sind entsprechend gekennzeichnet.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(4) Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Präsentation der Leistungen auf www.dennis-westermann.de stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Angebotsabgabe.
(2) Durch die Buchung einer Leistung (per E-Mail, Kontaktformular oder Cal.com) gibt der Auftraggeber ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.
(3) Der Auftragnehmer bestätigt den Eingang der Anfrage per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
(4) Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Annahme des Auftragnehmers zustande, die schriftlich (E-Mail genügt) oder durch Beginn der Leistungserbringung erfolgt.
(5) Bei Terminbuchungen über Cal.com kommt der Vertrag durch die Buchungsbestätigung zustande.
§ 3 Leistungen
3.1 Audioproduktion (Werkvertrag)
(1) Der Auftragnehmer erstellt Audio-Produktionen nach den individuellen Vorgaben des Auftraggebers. Geschuldet ist ein fertiges, sendefähiges Audio-Produkt.
(2) Im Preis enthalten sind bis zu 3 Korrekturschleifen à maximal 30 Minuten Bearbeitungszeit. Weitere Änderungswünsche werden nach Aufwand berechnet (siehe Preisliste). Umfangreiche Konzeptänderungen nach der ersten Abnahme gelten als neuer Auftrag.
(3) Rohmaterial (Projektdateien, unbearbeitete Aufnahmen, Stems) verbleibt beim Auftragnehmer und ist nicht Vertragsbestandteil. Die Herausgabe von Rohmaterial erfordert eine separate Vereinbarung gegen angemessenes Buyout-Entgelt (20-50% Aufpreis auf den Projektpreis).
(4) Der Auftraggeber ist verpflichtet, erforderliche Informationen, Materialien und Freigaben rechtzeitig bereitzustellen. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers führen zu entsprechenden Verlängerungen der Lieferfristen.
3.2 Videoproduktion (Werkvertrag)
(1) Der Auftragnehmer erstellt Video-Produktionen nach den individuellen Vorgaben des Auftraggebers. Geschuldet ist ein fertiges, veröffentlichungsfähiges Video-Produkt.
(2) Es gelten die Regelungen gemäß § 3.1 (Audioproduktion) entsprechend.
(3) Der Auftraggeber ist verantwortlich für die Einholung erforderlicher Drehgenehmigungen, Persönlichkeitsrechte und Musik-Lizenzen (GEMA/GVL), soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart.
(4) Die Verwendung von Stock-Material (Bilder, Videos, Musik) erfolgt lizenzkonform. Spezielle Wünsche nach Premium-Material werden nach Aufwand gesondert berechnet.
3.3 KI-Consulting (Dienstvertrag)
(1) Der Auftragnehmer erbringt Beratungsleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz (Workshops, Trainings, Beratung, Bedarfsanalyse). Geschuldet ist die fachgerechte Durchführung der Beratung, nicht ein bestimmter geschäftlicher Erfolg.
(2) Die Vergütung erfolgt nach Stundensatz oder als Pauschalpreis gemäß individueller Vereinbarung.
(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für bestimmte wirtschaftliche Ergebnisse oder Geschäftserfolge durch die Implementierung der beratenen Maßnahmen.
(4) Bei Workshops und Trainings mit festem Termin besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
3.4 Terminbuchung (Cal.com)
(1) Für die Terminbuchung nutzen wir den externen Dienst Cal.com. Bei der Nutzung gelten zusätzlich die AGB und Datenschutzbedingungen von Cal.com:
https://cal.com/terms
https://cal.com/privacy
(2) Für technische Probleme, Datenverluste oder Ausfälle der Buchungsplattform Cal.com übernehmen wir keine Haftung, soweit diese durch den Drittanbieter verursacht werden.
(3) Bei technischen Störungen sind Buchungen alternativ per E-Mail möglich: hey@dennis-westermann.de
(4) Termine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei storniert werden. Bei kurzfristigerer Absage (weniger als 24 Stunden) wird die volle Gebühr berechnet.
(5) Bei Terminen mit festem Datum besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
3.5 KI-Tools (JavaBot, Prompt Optimizer)
(1) JavaBot (KI-Chatbot):
Unser KI-Chatbot nutzt die Technologie von xAI (Grok) und dient der Information und Beratung. Die generierten Antworten werden nach bestem Wissen bereitgestellt, ersetzen aber keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Fachberatung.
(2) Prompt Optimizer:
Das Tool nutzt die API von Anthropic zur Optimierung von KI-Prompts. Die Ergebnisse sind Vorschläge und bedürfen der Prüfung durch den Nutzer.
(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für:
- Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der KI-generierten Inhalte
- Rechtliche Zulässigkeit der generierten Inhalte
- Urheberrechtsverletzungen durch KI-Output
- Geschäftlichen Erfolg bei Verwendung der Ergebnisse
(4) Die Nutzung der kostenlosen KI-Tools erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers. Eine Haftung für Schäden aus der Verwendung der KI-Antworten ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
(5) Als kostenlose Tools erfolgen Updates und Wartung ohne Gewährleistung. Der Auftragnehmer behält sich vor, die Dienste jederzeit einzustellen oder zu modifizieren.
§ 4 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Das Urheberrecht an allen vom Auftragnehmer erstellten Werken (Audio, Video, Konzepte) verbleibt beim Auftragnehmer. Eine Übertragung des Urheberrechts ist gesetzlich ausgeschlossen (§ 29 UrhG).
(2) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht für folgende Nutzungsarten ein:
- Online-Verwendung (Website, Social Media, YouTube)
- Werbezwecke (Online und Print)
- Interne Verwendung
(3) Ausgenommen von Absatz 2 sind:
- Rundfunk (TV und Radio)
- Kino-Vorführungen
- Weiterverkauf oder Sublizenzierung
Diese Nutzungsarten erfordern eine separate Buyout-Vereinbarung gegen angemessenes Zusatzentgelt.
(4) Ein ausschließliches Nutzungsrecht wird nur gegen gesondertes Entgelt eingeräumt und bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung.
(5) Der Auftraggeber ist berechtigt, die Werke zu bearbeiten oder bearbeiten zu lassen, soweit dies für die vereinbarten Nutzungsarten erforderlich ist. Wesentliche Änderungen am Werk bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers.
(6) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke zu Referenzzwecken (Portfolio, Website, Social Media) zu verwenden, soweit keine entgegenstehenden Geheimhaltungsvereinbarungen bestehen.
(7) Bei Verwendung von KI-generierten Inhalten liegt die Verantwortung für die Prüfung auf Urheberrechtsverletzungen beim Auftraggeber. Der Auftragnehmer garantiert nicht, dass KI-generierte Inhalte frei von Rechten Dritter sind.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
5.1 Preise
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro. Bei Verträgen mit Unternehmern zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei Verträgen mit Verbrauchern sind die Preise Endpreise inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Die aktuellen Preise entnehmen Sie bitte der individuellen Auftragsbestätigung oder der Preisübersicht auf der Website.
(3) Änderungen des Projektumfangs nach Auftragserteilung werden nach Aufwand gesondert berechnet.
5.2 Anzahlungen und Abschlagszahlungen
(1) Bei Auftragserteilung ist eine Anzahlung von 50% des Gesamtbetrags fällig. Der Restbetrag ist bei Lieferung/Abnahme des fertigen Werks zu zahlen.
(2) Bei Projekten über 5.000 € können Abschlagszahlungen nach folgenden Meilensteinen vereinbart werden:
- 30% bei Auftragserteilung
- 40% nach Fertigstellung der ersten Version/Meilenstein
- 30% bei Abnahme
(3) Bei Workshops, Trainings und Sparring-Calls ist der gesamte Betrag im Voraus (100% Vorkasse) zu zahlen.
5.3 Zahlungsfristen und Verzug
(1) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen, sofern nicht anders vereinbart.
(2) Bei Zahlungsverzug berechnen wir Verzugszinsen gemäß § 288 BGB:
- B2C (Verbraucher): 6,27% p.a. (Basiszins + 5 Prozentpunkte)
- B2B (Unternehmer): 10,27% p.a. (Basiszins + 9 Prozentpunkte) sowie zusätzlich 40 € Mahnkostenpauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB
(3) Der Nachweis eines höheren oder niedrigeren Schadens bleibt vorbehalten.
(4) Gegenüber Verbrauchern tritt Verzug 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung ein, sofern der Auftragnehmer in der Rechnung auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.
5.4 Stornobedingungen
(1) Stornierungen sind bis 7 Werktage vor vereinbartem Leistungsbeginn kostenfrei möglich. Danach berechnen wir:
- Bis 7 Tage vor Leistungsbeginn: kostenfrei
- 6-3 Tage vor Leistungsbeginn: 30% des Auftragswertes
- 2 Tage bis 48 Stunden vor Leistungsbeginn: 50% des Auftragswertes
- Weniger als 48 Stunden vor Leistungsbeginn: 100% des Auftragswertes
(2) Bei Workshops und Trainingen: 100% des Auftragswertes ab 14 Tage vor Termin.
(3) Bereits erbrachte Teilleistungen werden in jedem Fall voll berechnet.
(4) Stornierungen bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt).
§ 6 Abnahme und Gewährleistung
(1) Abnahme (nur bei Werkverträgen):
Die Abnahme des fertigen Werks (Audio/Video) gilt als stillschweigend erfolgt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Werktagen nach Lieferung schriftlich begründete Mängelrügen mitteilt. Dies gilt nicht für versteckte Mängel, die erst später erkennbar werden.
(2) Gewährleistung bei Werkverträgen (Audio/Video):
- B2C (Verbraucher): Es gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 2 Jahren ab Abnahme.
- B2B (Unternehmer): Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme, sofern nicht grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt.
(3) Mängelansprüche:
Bei mangelhaften Werken hat der Auftraggeber zunächst Anspruch auf Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neuherstellung) nach Wahl des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer erhält mindestens zwei Nachbesserungsversuche. Erst nach erfolglosem Ablauf der Nachbesserung kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.
(4) Gewährleistung bei Dienstverträgen (KI-Consulting):
Bei Dienstverträgen ist nur die fachgerechte Durchführung der Leistung geschuldet, nicht ein bestimmter Erfolg. Es gelten die gesetzlichen Regelungen gemäß §§ 611 ff. BGB.
(5) Ausschluss:
Gewährleistungsansprüche bestehen nicht bei Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung, Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte oder durch höhere Gewalt entstehen.
§ 7 Haftung
7.1 Allgemeine Haftung
(1) Unbeschränkte Haftung:
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(2) Haftung bei leichter Fahrlässigkeit (B2C - Verbraucher):
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Haftung bei leichter Fahrlässigkeit (B2B - Unternehmer):
Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz.
(4) Haftung bei grober Fahrlässigkeit (B2B - Unternehmer):
Bei grober Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Auftragswert. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz.
7.2 KI-spezifische Haftung
(1) Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der durch die KI-Tools (JavaBot, Prompt Optimizer) generierten Inhalte wird keine Gewähr übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.
(2) Eine Haftung für Schäden aus der Verwendung der KI-generierten Inhalte ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gemäß § 7.1 gelten entsprechend.
(3) Der Auftragnehmer haftet nicht für Urheberrechtsverletzungen durch KI-generierte Inhalte. Der Nutzer ist verpflichtet, die generierten Inhalte vor Verwendung auf Rechte Dritter zu prüfen.
(4) Für Ausfälle, Fehlfunktionen oder Datenübertragungsfehler der verwendeten Drittanbieter-APIs (xAI, Anthropic) haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Widerrufsbelehrung:
WIDERRUFSRECHT
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Dennis Westermann, Alexanderstraße 170, 26121 Oldenburg, E-Mail: hey@dennis-westermann.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
(2) Ausschluss des Widerrufsrechts:
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei folgenden Verträgen (§ 312g Abs. 2 BGB):
- Dienstleistungen mit festem Termin (Workshops, Trainings, Sparring-Calls)
- Nach Kundenwünschen angefertigte Audio- und Video-Produktionen
- Vollständig erbrachte Dienstleistungen (siehe Absatz 3)
(3) Vorzeitiger Leistungsbeginn:
Bei Dienstleistungsverträgen erlischt Ihr Widerrufsrecht vorzeitig, sobald wir die Leistung vollständig erbracht haben und Sie vor Leistungsbeginn ausdrücklich zugestimmt haben und Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
(4) Wertersatz:
Haben wir auf Ihren ausdrücklichen Wunsch mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen, haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
§ 9 Geheimhaltung
(1) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen der Auftragsausführung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen des Auftraggebers streng vertraulich zu behandeln und nur für die Auftragserfüllung zu verwenden.
(2) Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
(3) Ausgenommen von der Geheimhaltung sind Informationen, die:
- öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass der Auftragnehmer dies zu vertreten hat
- dem Auftragnehmer bereits vor Vertragsschluss bekannt waren
- aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, erstellte Werke zu Referenzzwecken zu verwenden, sofern keine entgegenstehende schriftliche Vereinbarung besteht.
§ 10 Nutzungsbedingungen KI-Tools
(1) Erlaubte Nutzung:
Die KI-Tools (JavaBot, Prompt Optimizer) dienen ausschließlich zu Informations- und Unterstützungszwecken. Der Nutzer verpflichtet sich:
- Keine rechtswidrigen Inhalte zu generieren
- Keine personenbezogenen Daten Dritter ohne deren Zustimmung einzugeben
- Die generierten Inhalte vor Verwendung auf Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit zu prüfen
(2) Verbotene Nutzung:
- Generierung diskriminierender, beleidigender oder irreführender Inhalte
- Umgehung technischer Schutzmaßnahmen
- Automatisierte Massenanfragen (Scraping, Bot-Nutzung)
- Reverse Engineering oder Dekompilierung der Tools
(3) Sperrung:
Bei Verstoß gegen diese Nutzungsbedingungen behält sich der Auftragnehmer vor, den Zugang zu den Tools ohne Vorankündigung zu sperren.
(4) Transparenzhinweis:
Die KI-Tools nutzen Technologien von Drittanbietern (xAI Grok, Anthropic Claude). Es handelt sich um automatisierte Systeme ohne menschliche Überprüfung.
(5) Keine Rechtsberatung:
Die durch die KI-Tools generierten Inhalte stellen keine Rechts-, Steuer- oder sonstige professionelle Beratung dar. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte entsprechende Fachleute.
§ 11 Datenschutz
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der Vertragserfüllung und gemäß den Bestimmungen der DSGVO.
(2) Detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung, Speicherung und Weitergabe an Drittanbieter (Cal.com, xAI, Anthropic) entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung:
www.dennis-westermann.de/datenschutz
(3) Bei Nutzung der KI-Tools werden eingegebene Daten an die API-Anbieter (xAI, Anthropic) übermittelt. Der Auftragnehmer hat mit diesen Anbietern Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
(4) Der Nutzer ist selbst verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der Eingabe personenbezogener Daten in die KI-Tools.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Anwendbares Recht:
Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand:
- B2B (Unternehmer): Ausschließlicher Gerichtsstand ist Oldenburg.
- B2C (Verbraucher): Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
(3) Online-Streitbeilegung:
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(4) Teilunwirksamkeit:
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(5) Änderungen der AGB:
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber per E-Mail mitgeteilt. Die geänderten AGB gelten als vereinbart, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Der Auftragnehmer wird in der Änderungsmitteilung auf die Widerspruchsmöglichkeit und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen.
(6) Schriftform:
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses. E-Mail genügt der Schriftform.
Stand: Dezember 2025
Version: 1.0
Dennis Westermann
Alexanderstraße 170
26121 Oldenburg
E-Mail: hey@dennis-westermann.de